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Die einen nehmen sie gar nicht wahr, andere empfinden sie als störend und wieder andere erfreuen sich ab einem Stück Ingenieurskunst. Die Stahl-Masten der Stromleitungen. Doch haben Sie sich schon gefragt, warum einige höher sind als andere? Das ist kein Zufall. Hinter jedem Mast steckt viel Planung.

Swissgrid unterhält schweizweit mehr als 6700 Kilometer Höchstspannungsleitungen und 12 000 Masten. Viele davon stehen in anspruchsvollem Gelände: In gebirgigen, steilen und häufig nur schwer zugänglichen Lagen, auf felsigem, manchmal instabilem Grund. In solchem Terrain neue Leitungen zu bauen, ist technisch herausfordernd.

Wo die Leitung hinkommt, wird im sogenannten Sachplanverfahren geklärt. Ebenso, ob sie unterirdisch als Erdkabel oder oberirdisch als Freileitung zu planen ist. Wir gehen von letzterer Variante aus und widmen uns hier einer häufig gestellten Frage: Warum sind die Masten so hoch?

Das hängt von vielen Faktoren ab:

1. Sicherheit geht vor

Je höher die Spannung, desto grösser der Abstand zum Boden. Bei 380 Kilovolt – der höchsten Spannungsebene im Schweizer Stromnetz – müssen die Leiterseile genügend hoch über Strassen, Feldern und Häusern hängen. Es geht um den Schutz von uns Menschen, beispielsweise vor elektromagnetischen Feldern. Swissgrid hält sich an strenge Vorschriften – die Grenzwerte zum Schutz vor nichtionisierender Strahlung sind in kaum einem anderen Land so streng, wie in der Schweiz. Mehr dazu

Auch zu beachten sind Vorgaben für den Blitzschutz und sogar Abstimmungen mit der Luftfahrt, wenn eine Leitung in der Nähe eines Flughafens verläuft. Bestimmt haben Sie diese orangen Kugeln an den Leiterseilen schon einmal gesehen. Dabei handelt es sich um Flugwarnkugeln, die die Leitung für Pilotinnen und Piloten besser sichtbar machen.